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Bergführer-Verein Haslital

Adresse
PostadresseBergführer-Verein Haslital
Aarmattenweg 8
3860 Meiringen
Telefon079 292 68 13
KontaktBruno Schläppi
E-Mailbruno@brunomountain.ch

Beschreibung
Die Gründungsversammlung des Bergführer-Vereins Haslital datiert aus dem Jahre 1893. Die Statuten wurden damals von 32 Mitgliedern unterzeichnet (heute zählt der Verein 89 Mitglieder, darunter auch drei Frauen).

Doch längst vorher waren die mutigsten und kräftigsten Hirten und Gemsjäger aus dem Haslital als Bergführer und Träger für die Forscher und später „feinen“ Herren in den Alpen unterwegs.

Der Bergführerberuf ist heute noch mit einem hohen Risiko an Gefahren verbunden. So erstaunt es nicht wenig, dass zur damaligen Zeit sich relativ viele schwere Unfälle ereigneten. Die Hinterbliebenen, Familien mit Kindern die es ohne das Einkommen des Familienoberhauptes, und deren fehlenden Versicherungen oder Renten, kaum über die Runden schafften, waren die Regel.

Die Führerschaft musste sich organisieren!

Nach der Vereinigung der Haslitaler Bergführer 1893, wurden auch die Tarife einheitlich gehandhabt, Hinterbliebenenfonds wurden gegründet. Allgemeine Arbeiten wurden verrichtet. Wege machte man begehbar, sowie Übergänge wurden Instand gestellt. 1967 wurde gar eine Sprengung im Simelisattel (Engelhörner) durchgeführt, damit die Gefahr durch einen herabstürzenden Steinblock verhindert werden konnte.

Die Aufgaben der Bergführer sind heute noch sehr vielfältig!

Die Tätigkeiten erstrecken sich über das klassische Bergführen im alpinen Gebirge, Sportklettereien alpin oder im Klettergarten, Skitouren und Heliskiing auf der ganzen Welt, Expeditionen in fernen Ländern, Spezialarbeiten am Seil für Baufirmen, Canyoning, Führen in der Armee, Fauna und Flora auf Wanderungen und natürlich die Ausbildungen in all den Sparten.
Ein Bergführer wird von verschiedensten Firmen, Privaten und Institutionen angestellt. Seine Loyalität, Gewissenhaftigkeit, Zähigkeit und Ausdauer werden immer wieder sehr geschätzt.
Der Bergführer ist sein eigener Unternehmer, er muss auch einiges einstecken können und er kann vielleicht gerade wegen der hohen Abnutzung im physischen sowie im psychischen Bereich, nicht sein ganzes Leben lang seinen Wunschberuf ausüben.
Heutzutage unterscheiden sich die Aufgaben und Interessen des Bergführervereins sowie diejenigen des Schweizerischen Bergführerverbandes wohl kaum von denen der Anfänge. Abgesehen von den zeitlichen Aufwendungen im administrativen Bereich, der Vorschriften, sowie gesetzliche Erlasse, die sich mit Sicherheit um einiges vermehrt haben, ist der Grundgedanke immer noch derselbe „Mier wein i d Bärge gahn!“.

„Die Möglichkeiten, zu den „grossen Bergführern“ zu zählen, sind heute wesentlich geringer, als zur Zeit der Erstbesteigungen. Dennoch ist der Beruf der Bergführer eine grosse und schöne Sache. Er ist für viele der Mittler zum Berg, zum Alpinismus überhaupt, und was jeder Tourist in seinem Bergführer zu finden hofft und an ihm zu schätzen weiss, das ist weniger die Grösse, sondern die Einfachheit, Zuverlässigkeit und Bereitwilligkeit. Die Grösse liegt hier im Kleinen verborgen“
(Max Senger, „Wie die Alpen erobert wurden“, 1945, Zürich).

Mitgliedschaft
Es kann nur Mitglied werden wer sich in der Ausbildung zum Bergführer befindet oder bereits Bergführer ist.

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