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11. Juni 2008
Medienmitteilung Kontaktgremium Flugplatz Unterbach
Pressemitteilung 11. Juni 2008
Am 10. Juni 2008 hat eine Aussprache zwischen Korpskommandant Roland Nef, Chef der Armee, Dr. Markus Seiler, Generalsekretär VBS und Regierungsrat Hans-Jürg Käser mit dem Kontaktgremium Meiringen stattgefunden. Die regionalen Behörden- und Interessenvertreter nutzten die Gelegenheit darzulegen, wie die Situation in der Region aussieht und wo dringender Handlungsbedarf besteht.
Das Forderungspaket aller regionalen Vertreter im Kontaktgremium wurde nochmals deponiert:
- Maximum 2'500 Flugbewegungen pro Jahr, davon max. 50 % mit Typ F/A18, restliche Bewegungen mit Tiger.
- Flugpause während 4 Monaten
- Maximal 80 Bewegungen pro Woche
- Erhalt von 200 Arbeitsplätzen und 25 Ausbildungsplätzen
Es wurde festgehalten, dass nun Massnahmen erwartet werden, um die Situation im Lebensraum rund um den Flugplatz Meiringen zu verbessern.
In einem konstruktiven Dialog wurden Informationen ausgetauscht.
Von Seite VBS wurde informiert, dass wie bereits am 9. Mai 2008 über die Medien mitgeteilt, das Stationierungskonzept überprüft werden soll. Insbesondere, wie sich die Verteilung der militärischen Flugbewegungen im gesamtschweizerischen Rahmen optimieren lassen. Diese Überprüfung, die unter anderem auch durch die beiden Motionen der Nationalräte Amstutz und Hurter gefordert worden ist, sieht auch den Einbezug der betroffenen Regionen vor.
In einem ersten Schritt werden vom VBS Varianten für die Verteilung der Flugbewegungen und der Sommerpausen an den heutigen vier Standorten (Payerne, Meiringen, Sion und Emmen) erarbeitet. Diese Varianten werden Bundesrat Samuel Schmid und der Chef der Armee, Korpskommandant Roland Nef, im Laufe des Herbsts 2008 den Behörden der betroffenen Kantone präsentieren und mögliche Lösungen diskutieren.
Im Rahmen einer längerfristigen Planung und im Hinblick auf die Stationierung des Tiger-Teilersatzes werden zudem weitere mögliche Standorte für die Militärjets in die Überprüfung einbezogen.
Für weitere Auskünfte:
Brigitte Rindlisbacher, Tel. 031 324 50 14
Yvonne Kehrli-Zopfi, Tel. 033 972 93 20
Susanne Huber, Tel. 079 455 64 81
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