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30. März 2009

Kontaktgremium Flugplatz Meiringen

Aussprache mit Bundesrat Ueli Maurer

Bundesrat Ueli Maurer hatte anlässlich seines Besuches vom 26. März 2009 auf dem Flugplatz Meiringen vor dem Kontaktgremium ein offenes Ohr für die Anliegen aus der Region. Er versicherte, dass seitens VBS der gute Wille vorhanden sei. Er warnte allerdings vor falschen Erwartungen und legte unmissverständlich dar, dass die Luftwaffe einen Auftrag zu erfüllen habe und eine Mindestzahl von Trainingsflügen ausüben müsse. Er strebe an, diese Flüge in vernünftigem Mass auf die vorhandenen Militärflugplätze zu verteilen, aber: "Wir können nicht allen Anliegen der Regionen gerecht werden".

Am 26. März 2009 hat eine Aussprache von Bundesrat Ueli Maurer, Dr. Markus Seiler, Generalsekretär VBS, Regierungsrat Hans-Jürg Käser und Korpskommandant Markus Gygax, Kommandant der Schweizer Luftwaffe, mit dem Kontaktgremium Meiringen stattgefunden. Ziel der Aussprache war, dass sich Bundesrat Ueli Maurer ein umfassendes Bild über die Situation in der Region machen konnte und der Region aufzeigt, wie er die Verteilung des militärischen Fluglärms schweizweit angehen will.

Die regionalen Behörden- und Interessenvertreter nutzten die Gelegenheit darzulegen, wie die Situation in der Region aussieht und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Es wurde festgehalten, dass Massnahmen erwartet werden, um die Situation im Lebensraum rund um den Flugplatz Meiringen zu verbessern.

Bundesrat Ueli Maurer zeigte Verständnis für die Situation der Region, legte jedoch offen dar, dass er in allen Flugplatzregionen mit den gleichen Forderungen und Erwartungen konfrontiert werde. Die erforderliche Zahl der Flugbewegungen werde im Durchschnitt in den nächsten Jahren nicht abnehmen, da die Anzahl Bewegungen vom erforderlichen Training der Piloten und nicht von der Anzahl Flugzeuge abhänge. Um das Stationierungskonzept definitiv anzupassen, sei der Entscheid in Sachen Tiger-Teilersatz abzuwarten. Ziel sei auch, die Thematik transparent anzugehen. Er werde unverzüglich an die Lösungsfindung der nächsten zwei bis drei Jahre gehen. Diese sollte noch in diesem Jahr präsentiert werden können. Es gehe um eine vernünftige Verteilung über alle Militärflugplätze, ohne in den Entscheidungen eine Region gegenüber den anderen zu bevorzugen oder zu benachteiligen.



Für weitere Auskünfte:

Brigitte Rindlisbacher, Chefin Raum und Umwelt VBS Telefon 079 823 41 74

Yvonne Kehrli-Zopfi, Regierungstatthalterin Oberhasli Telefon 033 972 93 20

Susanne Huber, Gemeindepräsidentin Meiringen Telefon 079 455 64 81





Regionale Behörden- und Interessenvertreter im Kontaktgremium:

- Gemeindepräsidenten Meiringen, Brienz, Brienzwiler, Hofstetten, Oberried und Schwanden

- Regierungsstatthalterin von Oberhasli

- Bevölkerungsausschuss Unterbach

- Interessengemeinschaft für weniger Fluglärm in der Alpenregion (IGF)

- Brienzer Hotelierverein

- Handwerker- und Gewerbeverein Oberhasli

- Verkehrsverein Hofstetten

- Freilichtmuseum Ballenberg

- Umweltverein Schwanden

- Haslital Tourismus

- Verein Pro Flugplatz



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